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Ralf Westphal

Ralf Westphal (www.ralfw.de) ist freiberuflicher Berater, Projektbegleiter, Referent, Autor und Trainer für Themen rund um Softwarearchitektur und die Organisation von Softwareteams. Er ist Mitgründer der Initiative „Clean Code Developer“ (CCD) für mehr Softwarequalität (www.clean-code-developer.de) und propagiert kontinuierliches Lernen mit der CCD School (www.ccd-school.de).

Powerday Agile Softwarearchitektur

07. Mai 2015 | 09:00 – 17:00 | Köln

5 Gründe für Ihre Teilnahme

  1. Ein richtig intensiver Tag: 5 Blöcke mit geballtem Praxis-Know-how vom Experten in Sachen Clean Code und leichtgewichtiger Architektur
  2. Maximal 15 Teilnehmer = Maximaler Erfolg
  3. Inkl. Fachbuch & PowerDay-Unterlagen auf USB-Stick
  4. VIP-Service: Erstklassige Verpflegung, Hotel-Buchung, Shuttle-Service GFU-Vertragshotels & Bahnhof Köln/Messe Deutz
  5. Networking-Imbiss am Abend

It’s the Customer, Stupid! – Entwickler, die auf Anforderungen starren

Wenn die Softwareentwicklung besser werden soll, dann muss sie sich zuerst auf das Ziel besinnen: Anforderungen sind umzusetzen. Erst wenn klar erkannt wird, was es mit Anforderungen fundamental auf sich hat, kann man erwarten, mit ihnen adäquat umzugehen. Methoden, Techniken und Prozesse sind abhängig davon. Ralf Westphal erarbeitet mit Ihnen eine frische Sichtweise auf Anforderungen. Daraus ergeben sich für die Softwareentwicklung teilweise überraschende und vielleicht sogar verstörende Folgen. Nicht weniger taugt jedoch als Grundlage für eine systematische und flüssige Softwareproduktion.

The Hacker Way – Softwareentwicklung jenseits der Buzzwords

Anforderungen werden mit Code erfüllt. Darum geht es bei Softwareentwicklung. Das muss (wieder) in den Kern aller Bestrebungen, die Ergebnisse zu verbessern. Nicht jeder Code ist allerdings guter Code. Deshalb braucht Code bei aller Wichtigkeit ein Gegengewicht, ein Korrektiv: Feedback. Die Gleichung ist also simpel: Code + Feedback = Wertvolle Software. Doch was so simpel aussieht, ist nicht leicht herzustellen. Denn aus dieser Simplizität ergeben sich Folgerungen – die nicht alle den wohlfeilen Dogmen der Branche entsprechen. Sie entwickeln mit Ralf Westphal eine Kette von Implikationen für eine Softwareproduktion, die es wirklich ernst mit gutem Code – gehärtet durch Feedback – meint.

Bridging the Gap – Systematisch von Anforderungen zu Logik

Zu wissen, dass Anforderungen der Startpunkt sind und Code als Ziel unter ständigem Feedback zu erreichen ist, bedeutet eine grundlegende Klarheit. Aber wie soll dieser Weg nun beschritten werden? Dafür braucht es eine Systematik, die Kunde und Entwickler zunächst an einen Tisch bringt und den weiteren Weg zu Code, der „ganzheitlich“ Anforderungen erfüllt, ausleuchtet. In diesem Block überbrückt Ralf Westphal die Anforderung-Code-Lücke mit Trittsteinen, die möglichst geradlinig Wünsche mit Code-Taten verbinden. Der Wert von User Stories und Softwareentwurf wird hier in womöglich überraschender Weise neu definiert.

OOP As If You Meant It – Funktionaler Entwurf in der Lösungsentwicklung

Wenn der Kern der Softwareentwicklung Code ist, dann ist der Kern des Codes die Logik. Nur Logik stellt Verhalten her, an dem Kunden vor allem interessiert sind. Und wenn Code unter hochfrequentem Feedback geschrieben werden soll, dann braucht es kleine Codeeinheiten, zu denen gezielt Feedback gegeben werden kann. Die jedoch ergeben sich nicht von allein (und entstehen auch nicht zwangsläufig durch vielgepriesenes TDD). Es bedarf vielmehr eines expliziten Entwurfs zur Findung solcher kleinen „Verhaltenscodeeinheiten“. Das ist die Aufgabe des Funktionalen Entwurfs. Ralf Westphal skizziert für Sie, wie Code vom Verhalten her gedacht werden kann, statt wie üblich von der Struktur her. Interessanterweise ist dafür die Objektorientierung von großer Hilfe – nur in einer ganz anderen als der real existierenden Form.

The Big Picture – Leichtgewichtige Softwarearchitektur mit Softwarezellen

Logik als Verhaltensträger braucht eine Struktur und einen Wirt. Eine gute Struktur sorgt für Wandelbarkeit; eine gute Auswahl an Wirten sorgt für Effizienz. Traditionelle Objektorientierung, Schichtenmodell, Clean Architecture, MVC und andere Muster machen es jedoch nicht leicht, Logik günstig über Wirte hinweg zu strukturieren. Es fehlt an Flexibilität und Differenziertheit in diesen Modellen. Ralf Westphal schildert Ihnen in diesem Block sein Bild von einem Softwareuniversum bevölkert mit Softwarezellen als alternatives Meta-Modell zur Beschreibung von Software aller Größenordnungen. Darin finden sich bekannte Begriffe wie Modul, Klasse, Prozess, Komponente, Microservice wieder – allerdings in einen kohärenten Zusammenhang gebracht. * Programmänderungen vorbehalten
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